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Björn Casapietra  
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Dienstag, 10. August 2010 23:12  Kommentar schreiben E-mail schreiben
ES IST GESCHAFFT!!!

Artikel über rechten Trainer in Mitteldeutschen Zeitung auf mz-web.de gesendet von Fanclubmitglied Kathrin Hagemeister aus Höhnstedt (bei Halle) LAUCHA/MZ. Am Ende ist der Druck wohl doch zu groß geworden. Am Ende haben sie Lutz Battke einfach nicht mehr halten können: Der Sportverein BSC 99 Laucha (Burgenlandkreis) hat den rechtsextremen Nachwuchstrainer nun doch seines Amtes enthoben. Die Entscheidung fiel bereits am vergangenen Freitag auf einer Vorstandssitzung, wurde aber erst am Montag bekannt. Die Reaktionen auf den Rauswurf fielen einhellig aus: "Überfällig" nannte Innenminister Holger Hövelmann (SPD) den Schritt. Der Verein habe damit seine Verantwortung für seine jungen Mitglieder angenommen. Und, wie Andreas Silbersack, Präsident des Landessportbundes sagte, "die Zeichen der Zeit erkannt". Auch Thomas Bach, Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), äußerte sich erleichtert: "Wir begrüßen, dass Klarheit in diesem Fall geschaffen wurde und die Null-Toleranz-Politik des DOSB gegen Rechtsextremismus umgesetzt worden ist." Intervention vom DOSB Battke sitzt für die rechtsextreme NPD im Stadtrat von Laucha und im Kreistag des Burgenlandkreises. Der DOSB war es, der beim Landessportbund interveniert hatte mit dem Ziel, ihn aus dem Verein zu werfen. Doch noch bei einem ersten Treffen Ende Juni mit dem LSB, der Sportjugend und weiteren Verbänden hatte Vereinschef Klaus Wege an seinem rechten Nachwuchscoach festgehalten. Und das, obwohl der Druck auf den Verein seit Wochen gewachsen war - spätestens seit dem Überfall auf einen jungen Israeli in Laucha Mitte April. Der mutmaßliche Täter gilt als Angehöriger der rechten Szene und ist ein Vereinsfreund von Battke. Mittlerweile ist er vom Spielbetrieb suspendiert. Warum der BSC nun doch die Kehrtwende vollzogen hat, blieb unklar: Wege bestätigte zwar den Rauswurf Battkes aus dem Traineramt, äußerte sich aber nicht zu Details. Battke war für Nachfragen nicht erreichbar. Klar ist nur: Am kommenden Sonnabend wollte der LSB die Vereinsspitze erneut ins Gebet nehmen. "Unter dem Druck möglicher Konsequenzen werden sie die Entscheidung vorgezogen haben", vermutete Silbersack. Der LSB hatte mit dem Sperren von Fördergeldern und dem Ausschluss aus dem Verband gedroht, sollte der Verein nicht einlenken.
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