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Name Kommentar
9215)
Margit Drewes  
margitdrewes(at)arcor(dot)de
Ort:
Oujda
Mittwoch, 17. November 2010 05:35  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Liebe Gästebuchleser,

buntes Treiben in den Straßen von Oujda. Das ist die Stadt in der wir im Moment leben. Heute ist der höchste Feiertag des Jahres in Marokko. Er ist unserem Weihnachtsfest gleich zu setzen. Wir konnten heute ein Schauspiel von Menschen, Gerüchen und Musik verfolgen. Es war einfach herrlich und so fern von vielen Problemen und schlechten Wetter Deutschlands. Eine Welt in die man eintauchen kann und in der man noch viel länger verweilen möchte. Ich bin meinem Mann sehr dankbar, das ich diese Momente durch ihn erleben darf..auch wenn es manches mal nicht einfach ist und nicht einem Urlaub gleicht. Auch ist es nicht einfach, die krassen Unterschiede zwischen arm und reich zu sehen und zu verkraften. Doch habe ich gesehen, das selbst bei dem ärmsten Menschen noch ein Glitzern und Funken in den Augen ist. Es ist wunderbar so etwas erleben zu können..So viele liebe Augen sehe ich in Deutschland nicht. Auch wir waren heute, wie die Marokkaner unterwegs um für uns..für ein Festessen einzukaufen. Frisches Fleisch..frisches Gemüse..frische Petersilie..u.s.w. und wir trafen Massen an Menschen. Alle waren fröhlich..Aber es gibt auch anderes der Besorgung..und viele unterschiedliche Bilder..eines davon stelle ich für Euch hier erst einmal ins GB. Der eine oder andere mag es als armseelig empfinden..doch ich finde, diese Menschen sind soooo reich...denn dieses Schaf, was dieser junge Mann auf seinem Moped transportiert ist für eine ganze Familie gedacht. Bei den Marokkanern ist es so, das an diesem höchsten Feiertag die Restaurants geschlossen bleiben und diese Menschen es nicht versäumen, sich gegenseitig zu besuchen. Die ganzen Familien kommen zusammen..Man muss sich vorstellen..die Frauen kochen, backen..es duftet herrlich..die Kinder spielen gemeinsam und lachen miteinander..die Männer bereiten alles weitere vor, stellen die Tische, Decken, Hocker hin und wo Platz ist wird getanzt. Natürlich anders getanzt wie bei uns. Danke an Marokko, das Du uns zeigst..wie schön es sein kann..eine Familie zu sein Bald werden wir in Deutschland das große christliche Fest feiern und das Glück haben, das für uns alles im Supermarkt bereit gehalten wird. Allerdings wird nicht jeder eine Familie um sich haben. In Deutschland sind viele Menschen inzwischen allein und sehr traurig. Ich kann von uns sagen, das wir auch noch in der glücklichen Lage sind und eine große Familie besitzen. Glück haben die Menschen, die sich an etwas familienähnliches anbinden können..
Meine Geschichte ist vielleicht etwas langweilig, trotzdem wollte ich sie mit Euch teilen..in einer Zeit wo keine Konzerte statt finden...
Natürlich werde ich, wenn ich an einem der kommenden Konzerte teilnehmen sollte, wie immer davon berichten. Ist doch selbstverständlich
Nun wünsche ich allen eine schöne Woche und wenn ich Lust habe, mache ich vielleicht noch einmal das eine oder andere Bild ins GB.
Herzlichst
Margit Drewes
P.S. ganz besondere Grüsse an Jurij
9214)
Björn Casapietra  
fanpost(dot)casapietra(at)gmx(dot)de
Ort:
-
Dienstag, 16. November 2010 23:20  Kommentar schreiben E-mail schreiben
liebe silvia

das verstehe ich nun ganz und gar nicht.

"meine konzertkarte werde ich jetzt verschenken" ???

bist du jetzt beleidigt? das muss ich solch einer reaktion doch entnehmen. beleidigt sein. finde ich ganz schön dünnhaeutig.

ich habe nur versucht zu erklaeren das dagmar jemand ist der viel für mich und meine musik getan hat und keiner ist der einfach so in meinem gaestebuch "staenkert" oder für "unmut sorgt".
ich finde es geradezu laecherlich das wir uns wegen der interpretation eines gedichts so hoch schaukeln das gekaufte karten wieder verschenkt werden sollen.
ich denke du und ich haben wirklich andere probleme.
alles was ich sagen wollte ist das ironie und augenzwinckern eine willkommene möglichkeit ist das leben lustiger und witziger zu gestalten.

ich finde es sehr schade das du jetzt so "angegriffen" reagierst denn nichts lag mir ferner.

schade das du die karte verschenkst, du verpasst was (ironie aus )
9213)
Silvia  
keine(at)mail(dot)de
Ort:
-
Dienstag, 16. November 2010 23:02  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Sehr geehrter Herr Casapietra,

leider bleibt mir als HartzIV-Empfängerin nur ein Internetcafé, um die vielen Geschichten und Konzertberichte in Ihrem Gästebuch zu lesen.
Für eines Ihrer Konzerte habe ich mir zu Weihnachten eine Karte schenken lassen. Ich kenne fast alle Geschichten in diesem Gästebuch.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Eindrücke und Empfindungen. Wie es hier ja nun auch die unterschiedliche Auffassung zur Gedichtinterpretationen zeigt. Bei mir damals ein besonderes Fach an der Hochschule. Nicht jedem liegt die richtige Interpretation. Wenn Sie Rilke in Ihren Konzerten vortragen, müssten Sie diese Worte ja ganz genau verstehen können. Ich glaube kaum, dass Sie einen Dichter zitieren, mit dem Sie sich vorher nicht beschäftigt haben. Wie jemand eine Leidenschaft empfindet, mag dahin gestellt sein.

Mir war nicht bekannt, dass alle Norddeutschen so einen Humor besitzen. Das muss ich mir merken.
Sie müssen gestehen, dass andere ein anderes Empfinden haben könnten als Sie und dass geschriebene Ironie zu Mißverständnissen führen könnte.
Nun sagen Sie mir, was an dem Wort "stänkern" und "zerstören" so schlimm ist. Es ist meine offene und ehrliche Meinung.

Ein Fremder weiß nicht, welche Bedeutung diese Frau für Sie hat und welche Funktion sie im Fanclub hat. Nun wissen sicherlich viele Bescheid, die es bisher nicht wussten.
So wie Sie es beschreiben, muss ich Ihren Worten entnehmen, dass sie die Position einer Art Fanclubleitung einnimmt. Wie ich hörte, kann eine Art Fanclub nur existieren, wenn es viele "kleine" fleißige Helfer gibt. Ich stell mir das so vor wie in einer Gemeinschaft, die auch nur durch ein "Miteinander" funktionieren kann. Mich würde nun interessieren, ob das in Ihrem Fanclub damit zu vergleichen ist.

Aber Sie sollen wissen auch ohne die Tätigkeit dieser Dame, hätte ich wieder genauso geschrieben.

Nichts für ungut, habe da noch eine Frage: Warum antwortet die Dagmar nicht selber?

Es tut mir leid, dass mit solch offenen Worten, und man laß hier schon andere, solche Reaktionen hervorgerufen werden können.
Meine Konzertkarte werde ich verschenken.

Allen noch einen netten Abend.
Silvia
9212)
Doro  
Doro(at)web(dot)de
Ort:
Eschwege
Dienstag, 16. November 2010 21:05  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Man braucht keine guten Bücher zu kaufen..nur das tolle Internet...mit spannenden aufregenden Einträgen im Gästebuch des Herrn Casapietras
Übrigens das Gedicht ist nicht nach meinem Geschmack...dann lieber Heine oder Fried die Herr Casapietra auf seinen Konzerten vorträgt
Gruß Doro
9211)
marina  
marina(at)worxnet(dot)info
Ort:
-
Dienstag, 16. November 2010 20:46  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Hut ab, Dirk - eine sehr schöne Betrachtungsweise.

Ich mag gar nicht darüber nachdenken, warum wir das so sehen können?!
9210)
Dirk Drewes  
dirkdrewes(at)drewes-consult(dot)de
Ort:
Ain Beni Mathar, Marokko
Dienstag, 16. November 2010 20:22  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Tja, wenn auch Ain Beni Mathar tiefste Provinz im Hinterland von Marokko und als Dorf im Hochland nur eine Nomadenmetropole ist, so ist es dennoch nicht aus der Welt.
Nun habe ich mir dieses wundervolle Gedicht von Rilke "Lösch mir die Augen aus; ich kann Dich sehen.." noch ein Dutzend Mal durchgelesen. Zum besseren Verstehen auch in verschiedenen Betonungen und Geschwindigkeiten, um die Sprachgewalt zu erfassen. Es ist aus Rilkes früher Phase und seiner "verehrten Lou" (Lou Andreas Salome) gewidmet. Eine dramatische Spannung, die über das Gedicht hin zum Höhepunkt: "..so werd ich dich auf meinem Blute tragen" wächst. Das ist keine "normale" Liebe, das ist weit über das Menschliche hinausschwebende Hingabe. Rilke versucht etwas eigentlich Unaussprechliches, seine in höchsten Sphären schwebende hingebungsvolle Liebe in Worte zu fassen. Ein ungeheures Wagnis!! Welch ein Ringen und Umgang mit der Sprache. Es wäre zu wünschen, wenn wenigstens ein klitzekleiner Teil unserer Mitmenschen ein wenig solch einem beneidenswertem Umgang mit unserer schönen Sprache nahe kämen.
9209)
marina  
marina(at)worxnet(dot)info
Ort:
-
Dienstag, 16. November 2010 18:40  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Rainer Maria Rilke geboren am 4. Dezember 1875 und gestorben am 29. Dezember 1926

Ich mag seine Gedichte, weil sie nicht alles so offensichtlich darstellen, man sie zwei oder dreimal lesen muss, um alles zu erfassen. Immer wieder Neues entdeckt.
Durch den "übertragenen Sinn" auch sehr drastisch geschrieben sind.

Diese beschriebene Liebe hat bestimmt nichts mit "verliebt sein" zu tun, sondern mit: was bin ich bereit für meine Liebe zu geben.....

Eine Diskussion über dieses Thema, finde ich immer interessant.
9208)
Jurij  
JurijSchiwago(at)yahoo(dot)de
Ort:
Moskow
Dienstag, 16. November 2010 17:40  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Antw.zu 9208
Werter Herr Drewes, wie bezaubernd ist es , daß das Gästebuch des Herrn Casapietra nicht nur in Moskow sondern auch in Marokko eingesehen wird .
Werter Herr, wie kann man sich in Kleinigkeiten so verlieren, wenn es um Einträge geht, denen eine Nummer zugeordnet wurde ? Was für übertriebene Vergleiche führen sie da an ? Der Dame war es bestimmt nicht bewußt, was sie für eine emotionale Flut mit ihrem Eintrag auslösen könnte. Ich empfinde es der Anklage unwürdig.

Meiner geliebten Lara, würde ich niemals Rilkes Gedicht zukommen lassen. Zu sehr höre ich Kamarovsky darin am Wirken. Meine tiefe Liebe zu ihr möchte ich mit diesem Gedicht zum Ausdruck bringen:
Am Anfang war es "nichts".
Aus "nichts" wurde "Neugier".
Und aus "Neugier" wurde "Begierde".
Auf "Begierde" folgten "Gefühle".
... so unergründlich schön.
Jetzt nenne ich es "LIEBE".
Dein J.
So viel Leid , Hass und Krieg gibt es auf der Welt, warum kann nicht hier ein Ort der Zuflucht , Liebe, Freundschaft und Besinnung sein ?
Lassen sie sich von der Musik verzaubern, genau so , wie Lara my love und ich ,
mit Sehsucht
Jurij
9207)
Dirk Drewes  
dirkdrewes(at)drewes-consult(dot)de
Ort:
Ain Beni Mathar, Marokko
Dienstag, 16. November 2010 16:31  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Liebe Freunde,

welche eine Liebe unter den Menschen; scheint aber in Anbetracht des überwiegenden Teils der Beiträge der letzten Tage eine Traumvorstellung zu sein. Schade. Überall gibt es selbst unter allerbesten Freunden und in der Familie Unstimmigkeiten und Dissonanzen. Das geht vorüber. Erschüttert bin ich über die Anrede untereinander mit Nummern, eigentlich bekannt aus dem Strafvollzug totalitärer Staaten zur Entmenschlichung des Delinquenten. Das ist eine Entwürdigung, zu der wir uns auf keinen Fall hinreißen lassen dürfen und die m.E. auch durch nichts zu entschuldigen ist. Hoffentlich finden wir wieder zu normalen Umgangsformen zurück.
Auf dass Friede wieder einkehre in das GB, viele Grüße, Dirk Drewes
9206)
Wolfgang  
hag(dot)w(at)t-online(dot)de
Ort:
Harz
Dienstag, 16. November 2010 12:00  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Liebe GB-Leser, ich freue mich, trotz mancher Einträge, die offensichtlich im Einzelfall mißverstanden werden, darüber das in dieser Konzertfreien Zeit, soviel Einträge erfolgen, aus denen die Begeisterung erkennbar ist , über all das Erlebte bei den LIVE-Auftritten von Björn.
Gerade in diesen trüben Novembertagen,sollten wir uns freuen, das wir die Chance haben solche Konzerte erleben oder durch eine CD der Stimme Björns lauschen zu können, wenn ich mir vorstelle, das ich - wie so viele Andere - ohne den " 9.November " dies hätten garnicht erleben können , das wäre wirklich schade .
Ich kann Björns Beitrag daher gut nachvollziehen - akzeptieren wir uns einfach - so wie sind und freuen uns auf das nächste Konzerterlebnis.
Wolfgang
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