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Name Kommentar
7186)
Regina  
reginawinkler(at)nexgo(dot)de
Ort:
Berlin
Donnerstag, 22. Oktober 2009 13:51  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Liebe GB-Leser,
auch ich habe den Bericht von Günter Wallraff gelesen und es ist erschreckend,wie viele Menschen noch Vorurteile gegenüber Minderheiten in unserem Land haben.
Dazu ein Gedicht, was wünschenwert wäre.

Schlagt Brücken über Kontinente,
schlagt Brücken über Land und Meer,
es wäre dieses die Tangente,
dass wirklich einmal Frieden wär.

Schlagt Brücken zwischen allen Völkern,
die Menschheit wartet sehr darauf,
es wird versucht schon mal des öftern,
sonst ist es eines Tages aus.

Schlagt Brücken zwischen den Nationen,
auch wenn der glaube anders ist,
helft allen Menschen die dort wohnen,
nehmt ihnen diesen Lichtstrahl nicht.

schlagt Brücken zwischen Alt und Jung,
dass diese miteinander geh`n,
lasst schweigen alle Lästerzungen,
wie wär die Welt auf einmal schön.

schlagt Brücken zwischen Menschenherzen,
die in der Blüte ihres Lebens sind,
lasst brennen für sie helle Kerzen,
dass immer Herz zu Herzen find.

Schlagt Brücken immer, immer wieder,
die Feindschaft klammert völlig aus,
lasst Frieden sein in den Familien,
dann sieht die zukunft besser aus.

LG
Regina
7185)
Simone Wallenta  
simone(dot)wallenta(at)web(dot)de
Ort:
Berlin-Prenzlauer Berg
Donnerstag, 22. Oktober 2009 08:05  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Habe gerade gestern Abend einen sehr interessanten Fernsehbeitrag im NRD gesehen, da war Günter Wallraff zu Gast, er hat über seine undercover Erfahrungen, Ängste und Nöte gesprochen, die er als Kwami Ogonna (Schwarz auf Weiß) erlebt hat und erleben musste. Der Begriff undercover meint, dass jemand verdeckt recherchiert und aufdeckt. Wallraff ist nicht nur in Deutschland ein Inbegriff für diese Rechercheart geworden. In den 80 Jahren beispielsweise war der Journalist zwei Jahre lang der türkische Arbeiter Ali, seine Reportage „Ganz unten“ feuerte Debatten um Diskriminierung an; ist aber sehr lesenswert und hat mich damals auch schon beeindruckt.
Ich fand es beeindruckend ehrlich aber gleichzeitig hat es mich auch wieder einmal wütend und ärgerlich gemacht, mit welcher Ignoranz und welcher Überheblichkeit wir mit unseren Mitmenschen umgehen, egal ob Günter Wallraff nun polarisieren oder sich selbst in Szene setzen möchte. Es sind die Tatsachen, ob in der Bahn, im Amt, bei der Wohnungssuche, auf dem Sportplatz oder in einer Kölner Kneipe, die es für mich wichtig machen, solche Recherchen und jetzt auch Kinofilme zu produzieren, die aufwecken und wachrütteln sollen.
7184)
Björn Casapietra  
fanpost(dot)casapietra(at)gmx(dot)de
Ort:
-
Donnerstag, 22. Oktober 2009 02:28  Kommentar schreiben E-mail schreiben
liebe kerstin

ich teile deine meinung ganz und gar nicht.
natürlich "provoziert" er eine eskalation wenn er als "schwarzer" solch einen fanzug besteigt, aber gerade das ist doch das "finden der wahren gesinnung" wie ich es nenne.
nüchtern und im kreise kultivierter menschen wird keiner sich die blösse geben. aber mit ein paar bier und noch dazu einem fussballspiel im rücken, da kommt die wahrheit doch schnell zum ausdruck.
und genau darum geht es. mit schminke sieht jeder hinreichend gut aus. aber ohne...
abgesehen davon bringt dieser mutige mann nun wirklich genug beispiele die nicht so "provoziert" sind wie das des fanbusses.
ich kann euch gar nicht sagen wie mich dieser unterschwellige rassismus der in den meisten seiner erlebnisse zum ausdruck kommt (der schlimmer ist als der der nazis, die stehen wenigstens zu ihrer dummheit) anödet. unsere welt waere um sovieles besser, großzügiger und reicher ohne diese engstirnigkeit, angst und dummheit.

BC
7183)
Kerstin  
sonnenschein64(at)gmx-topmail(dot)de
Ort:
-
Mittwoch, 21. Oktober 2009 23:21  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Es sind Menschen wie Günter Wallraff, die sicher in einigen Dingen Recht haben, die aber dennoch Situationen provozieren, die dann eskalieren, z.B. in einen voll besetzten Fan-Zug zu steigen. Noch dazu NACH einem Fußballspiel. Ich stelle mal in den Raum, dass er ganz genau wusste was passieren wird und dass er sich genau diese beiden Mannschaften dazu auserkoren hat. Für diese „Aktion“ hätte er nicht die Hautfarbe wechseln müssen. Er spricht sich gegen Diskriminierung aus…. und tut es – in diesem Fall- selbst. Absicht oder Unwissenheit?
Somit hat es wieder einer geschafft, -alle- Cottbuser und Dresdner Fußball-Fans als fremdenfeindlich darzustellen- leider!
Diese Art der Recherche kann ich nicht gut heißen.

Kerstin
7182)
Margit  
familiedrewes(at)arcor(dot)de
Ort:
hier
Mittwoch, 21. Oktober 2009 19:40  Kommentar schreiben E-mail schreiben
@7181 - Nachtrag
Ihr Lieben,
habe natürlich nichts gegen Fußballvereine aus jeglicher Städte und Nationen, nur etwas gegen Hooligans. Darüber brauch ich weiter nichts zu schreiben.
Wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nachtruhe,
Margit
7181)
Margit  
familiedrewes(at)arcor(dot)de
Ort:
hier
Mittwoch, 21. Oktober 2009 16:41  Kommentar schreiben E-mail schreiben
@7177...sicherlich ein interessantes Thema, wobei man bedenken sollte, dass Günther Wallraff mit diesen Reportagen Geld verdient. Sehe es nicht so, dass es in der ganzen Bundesrepublik eine extreme Diskriminierung von Migranten gibt. Sicherlich gibt es viele Dinge, die der Aufklärung bedürfen, der Toleranz, der Bildung, wieder mehr Offenheit der Politiker zur Ausländerpolitik und vieles, vieles mehr... Wir haben so einen Medienapparat, der bis ins letzte Wohnzimmer eines fünfzig Einwohner zählendes Dorf in den Bergen gelangen kann. Selbst wenn eine gesunde Auffassungsgabe vorhanden ist, kann der unintelligenteste Mensch Menschenwürde, Empfindungen und Liebe für Menschen deuten. Natürlich sollte jeder Mensch seinen Einsatz leisten und vor allem sich sein eigenes Bild von den Dingen machen. Nun könnte ich wieder bei der Erziehung anfangen, Kinder mit eigenem Willen, Selbstbewußtsein und Verantwortung heran zu führen. So erlebte ich in der Region Essen sehr stark geprägt spanisch, mexikanisch, afrikanische Nationalitäten, wo alle miteinander in Cafés, auf freien Plätzen, Restaurant usw. zusammen aufhielten, speisten usw. Als ich in Frankfurt lebte, arabisch, türkisch, indisch...geprägt, wich niemanden und niemand z. B. in der Straßenbahn aus. Lebend in Göttingen und Kassel auch sehr international, überwiegend russisch/polnisch geprägt. Nun lebend in Braunschweig mit ständigen Besuchen in Hannover...spanisch, italienisch, afrikanisch, türkisch, arabisch, kurdische Herkunft usw. Leben alle miteinander und nebeneinander. Andere Städte kenne ich nicht dies bezüglich. Sicherlich sollte man die Dinge nicht unterschätzen, jedoch aber auch keine Angst schüren. Auch als Deutsche in Deutschland fühle ich mich nicht überall sicher. Ein Beispiel dazu wäre, dass ich als Deutsche auch zu keinem Spiel von Dynamo Dresden gehen würde, egal wo sie spielen. Es gäbe noch viel dazu zu sagen und ist absolut wichtig, dass es diskutiert wird. Die Augen nicht verschlossen werden, jedoch halte ich es für verkehrt mit bzw. in Angst zu leben. Ich sehe das so, dass dieser Artikel keine Diskussion zwischen Ost und West war. Richtig geschrieben, es gibt eine Bundesrepublik.
Nun möchte ich dieses Thema für mich beenden. Trotz alledem, allen einen wunderschönen Tag.
Margit Drewes
7180)
Marion  
mtroestrum(at)web(dot)de
Ort:
Halle (Saale)
Mittwoch, 21. Oktober 2009 15:19  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Liebe GB-Leser und Fans von Björn,
es ist beschämend, was uns Günter Wallraff mit seinen Erlebnissen in fremder (schwarzer) Haut vor Augen führt, dieser offene Rassismus und diese Intoleranz anderen Menschen und Kulturen gegenüber. Mich haben auch einige der Kommentare sehr nachdenklich gemacht, offensichtlich ist diese rassistische Denkweise weiter verbreitet als man denkt. Vielen Dank an Günter Wallraff für diese Reportage - dadurch kommt das brisante Thema vielleicht mehr in den Fokus der Medien.
Liebe Grüße von Marion
7179)
Susanne  
susanne(dot)gaessler(at)gmx(dot)de
Ort:
Lahr
Mittwoch, 21. Oktober 2009 12:28  Kommentar schreiben E-mail schreiben
Zum Thema Ost -West kann ich euch nur beipflichten.Wir haben auch Verwandte in Thüringen u.ich war 1982 das erstemal da u. habe gesehen wie schwierig die Situation für die Menschen in Ostdeutschland waren.Als die Mauer endlich fiel war ich glücklich darüber.Endlich konnten wir uns gegenseitig besuchen ohne die ganzen schriftlichen Anträge vorher. Und nun wird es allerhöchste Zeit,dass es aufhört mit Ossis u. Wessis.Wir sind ein Deutschland u. alle Menschen sind vor Gott gleich.
Schönen Tag wünsche ich allen Gästebuchlesern.
7178)
Maja  
maja(at)web(dot)de
Ort:
-
Mittwoch, 21. Oktober 2009 10:53  Kommentar schreiben E-mail schreiben
ja Björn du hast recht, das kann einen wirklich wütend machen (hatte die Reportage dazu schon im Fernsehen gesehen), das sowas in der heutigen Zeit immer wieder passiert. Aber da gibt es so viele Sachen, die man einfach nicht aus den Köpfen mancher Menschen kriegt. Mich macht es total wütend wenn, nach nunmehr 20 Jahren, immer noch von "Ossi und Wessi" gesprochen wird und die Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern immer wieder zur Diskussion stehen. Die jungen Leute wissen doch gar nicht mehr was die DDR war, sind schon im geeinten Deutschland aufgewachsen und kriegen es immer wieder zu hören und zu spüren. Und das alles unter einer Bundeskanzlerin, die ja selbst ein "Ossi" war/ist. Nach 20 Jahren sollte auch diese Diskussion endlich mal aufhören.
Maja
7177)
Björn Casapietra  
fanpost(dot)casapietra(at)gmx(dot)de
Ort:
-
Dienstag, 20. Oktober 2009 23:53  Kommentar schreiben E-mail schreiben
ihr lieben

ich weiß nicht ob es jemanden von euch interessiert. aber es macht mich so wütend. und es ist einfach immer wieder zum aus-der-haut-fahren.
wer interesse hat sollte diesen artikel lesen. nehmt euch die zeit dafür denn er ist wirklich spannend und gut geschrieben (und lest auch die kommentare) es ist nicht umsonst aktuell der meistgelesene artikel DER ZEIT:

http://www.zeit.de/2009/43/Wallraff-43
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